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Wirtschaftlicher Diskussionsstoff für den Neujahrsempfang des Mittelstandsverbands

Derzeit stehen viele Themen im Mittelpunkt, wenn es um die Zukunft der deutschen Wirtschaft und vor allem des deutschen Mittelstands geht. Diesen Themen widmet sich der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) mit seinen mittlerweile 32 Mitgliedsverbänden. Der BVMW tritt dabei als Vertreter von ungefähr 275.000 mittelständischen Unternehmen sowie deren knapp zehn Millionen Angestellten auf. Ziel ist dabei, die Meinungen und Rechte der kleinen und mittleren Betriebe in einer Institution zu bündeln und mit geballter Kraft positiven Einfluss auf die politischen Entscheidungen nehmen zu können. Das ist vor allem bei den Sorgen des Mittelstands sehr wichtig, die sich vor allem im Bereich der steigenden Energiekosten, in einer immer weiter drückenden Steuer- und Abgabenlast sowie im fortwährenden Fachkräftemangel äußern. Weiterlesen

Der Mittelstand lehnt die europäische Arbeitslosenversicherung ab

Deutsche Arbeitnehmer könnten bald für Arbeitslose in anderen EU-Ländern zur Kasse gebeten werden. Die EU-Kommission beschäftigt sich derzeit mit einer Arbeitslosenversicherung auf gesamteuropäischer Ebene, welche sich aus Transferzahlungen der wohlhabenden Mitglieder speist.

Die europäische Arbeitslosenversicherung – kein Ersatz für nationale Einrichtungen

Laszlo Andor, der zuständige EU-Sozialkommissar präzisierte seine Pläne zur europäischen Arbeitslosenversicherung und rief die Mitgliedsstaaten zu verstärkten Transferzahlungen auf. Seinen Ausführungen entsprechend soll das auf europäischer Ebene gezahlte Arbeitslosengeld nur 40 Prozent des letzten Gehalts betragen und auf maximal sechs Monate befristet sein. Andor verwies in diesem Zusammenhang auf die nationalen Versicherungen, die den europäischen Betrag in dem Zeitraum aufstocken und danach die Leistungen in Eigenregie fortsetzen könnten. Die Befürworter sehen Deutschland nicht nur als Zahlmeister, sondern auch als Profiteur.

Der Mittelstand warnt

Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft sprach sich anlässlich des in Mailand abgehaltenen EU-Beschäftigungsgipfels gegen die Einführung einer europäischen Arbeitslosenversicherung aus. Verbandspräsident Mario Ohoven wandte sich mit einem Schreiben an EU-Sozialkommissar Andor. Er warnte vor der Illusion, dass eine simple Umverteilung die Ursachen der Arbeitslosigkeit in Europa beseitigen könne. Durch die zusätzliche europäische Arbeitslosigkeitsversicherung steigt der Anreiz zum Ausnutzen der gebotenen Leistungen weiter, mit zeitnaher Beschäftigungsaufnahme sei daher kaum noch zu rechnen. Darüber hinaus würden anstehende Reformen verschleppt und die Arbeitslosigkeit verharre weiterhin auf hohem Niveau.

Nur Reformen können die Arbeitslosigkeit effizient abbauen

Verbandspräsident Ohoven plädiert in seinem Brief für Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch anpassungsfähige Arbeitsmärkte. Diese können nur erreicht werden, wenn die einzelnen Mitgliedsländer leistungsfähige Arbeitsvermittlungen etablieren. Außerordentlich starke Vorbehalte gegen die europäische Arbeitslosenversicherung bestehen nicht nur seitens der Bundesregierung, auch in der EU-Kommission sind keinesfalls nur Befürworter anzutreffen. Nach Ansicht einiger Mitglieder kann eine europäische Arbeitslosenversicherung nur auf den Weg gebracht werden, wenn zuvor die EU-Verträge einige Änderungen erfahren. Die dafür erforderliche Mehrheit ist im Ministerrat allerdings derzeit nicht gegeben.

Mario Ohoven ist die Stimme des Mittelstands

Mario Ohoven vertritt als Präsident des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (kurz BVMW) die Interessen seiner Mitglieder und steht mit ganzer Überzeugung hinter dem Grundgedanken, dass gemeinsam mehr erreicht werden kann. Kritisch und mutig blickt er in die Zukunft verliert dabei nie aus den Augen, dass Vernetzung und ganzheitliches Denken wichtig sind. Hierfür steht Mario Ohoven als Stimme des Mittelstands.

Zu den wichtigen Themen der mittelständischen Unternehmen gibt er seine Meinungen kund und schreckt auch nicht vor Kritik an der Politik und ihren Entscheidungen zurück. Bei Themen wie die Umstellung der Rundfunkgebühren oder den Steuerentscheidungen der Regierung oder den steigenden Energiekosten vertritt der die Interessen der Mitglieder des Verbandes und macht lautstark kund wenn etwas nicht im Sinne der Unternehmen läuft.

Seit über zwanzig Jahren steht er an der Spitze des BVMW und seit 2002 auch an der Spitze des europäischen Dachverbunds nationaler Mittelstandsvereinigungen (CEA-PME) in Brüssel.

Die Unternehmensgruppe von Mario Ohoven gehörte über 20 Jahre zu den Marktführern auf dem Gebiet Vermögensanlagen. Das Volumen der Investitionsvorhaben beträgt über drei Milliarden Euro. Mario Ohoven ist ein gefragter Berater, wenn es um Investitionen geht und er teilt sein Wissen gerne. Auch auf Veranstaltungen ist er ein gern gesehener Gast und Redner.

Der BVMW

BVMW steht übersetzt für den Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. mit Sitz in Berlin. Der BVMW setzt sich aktiv für den Mittelstand ein und bedient sich dabei sämtlicher politischer Funktionen. Die Bundesregierung und verantwortliche Funktionäre der EU in Brüssel bedienen sich der Beratung des BVMW, der sich über Jahre als wichtige Institution der deutschen Wirtschaft etabliert hat. Im Wesentlichen konzentriert sich der BVMW also um die Interessen des Mittelstands und erarbeitet zusammen mit führenden Ansprechpartnern aus der Politik Lösungsvorschläge für verschiedene Themenfelder. Der BVMW bezeichnet sich auch gerne als Anwalt für den Mittelstand und nimmt aktiv Einfluss auf unterschiedliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Durch ein größeres Beraternetzwerk, bestehend aus zahlreichen Rechtsanwälten, Steuer- und Unternehmensberatern und einem regionalen Geschäftsstellennetzwerk, werden Unternehmen auf Wunsch auch vor Ort unterstützt und beraten. Dieser professionelle Service sucht in der deutschen Wirtschaft seinesgleichen.

Der gebürtige Neusser, Herr Mario Ohoven, ist ein bedeutender und renommierter Player in der deutschen und internationalen Wirtschaft und fungiert seit 1998 als Präsident des BVMW in Berlin. Vier Jahre später wurde er auch Präsident des Dachverbands nationaler Mittelstandsvereinigungen. Die Uni in Marburg gewann Mario Ohoven 2003 als Vorsitzenden des Kuratoriums der Forschungsstelle mittelständischer Wirtschaft.

Einsatz für den Mittelstand

Aufgrund seines engagierten Einsatzes für den Mittelstand gewann er zwischenzeitlich zahlreiche Preise und erhielt so zum Beispiel 2001 den Oscar des deutschen Mittelstands. Aber auch weitere Institutionen würdigen seit Jahren die Leistungen von Herrn Ohoven.

Die Bundesgeschäftsführung nimmt aus dem Mittelstand Unternehmer als Mitglieder des BVMW auf Antrag auf. Die Mitgliedschaft generiert vielerlei Vorzüge. So haben beispielsweise größere Versicherungsunternehmen und weitere Wirtschaftsunternehmen unterschiedliche Rahmenverträge mit dem BVMW geschlossen, deren Mitglieder per Nachweis Vorzüge in Beitrag und Leistungen in Anspruch nehmen können. In der Satzung des Vereins wird ausdrücklich auf die Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder eingegangen. Detailinformationen über den BVMW – als gern offiziell bezeichnete Stimme des Mittelstands – findet der interessierte Leser auf der Internetplattform www.bvmw.de.