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Rauchen am Arbeitsplatz

Das Thema Rauchen am Arbeitsplatz spaltet die Gemüter. Die einen, vorwiegend die Raucher, sind dafür, die anderen, die Nichtraucher, dagegen. Das Rauchen am Schreibtisch ist schon lange nicht mehr gestattet (wobei Ausnahmen sicherlich die Regel bestätigen), aber auch bei den so genannten Raucherpausen wird regelmäßig gestritten. „Schluss mit dem blauen Dunst während der Arbeit“, sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (kurz BVMW), Mario Ohoven, der Zeitung manager magazin. „Raucherpausen kosten die Betriebe bares Geld und stören den Arbeitsablauf.“

Rauchende Arbeitnehmer nehmen sich regelmäßig eine Auszeit vom Arbeitsplatz um ihr Sucht zu befriedigen. Dies störe in hohem Maße den Arbeitsablauf in vielen Betrieben und kann so nicht weitergehen. Gerade in Betrieben, in denen die Arbeit am Schreibtisch erledigt wird das Ausmaß dieser Pausen deutlich. Außerdem sind die Nichtraucher hier klar im Nachteil, da sie durcharbeiten, ohne regelmäßige „kurze“ Pausen. Meistens werden diese „kurzen“ Pausen außerdem zu längeren Pausen, da die Raucher sich oftmals zu kleineren Grüppchen zusammenfinden und so aus einer Zigarette auch gerne mal zwei oder drei werden.

Unterstüzung der Unternehmer für das „Ende der Raucherpausen“

Mario Ohoven unterstützt die Arbeitgeber und fordert das Ende der Raucherpausen. „Extra-Pausen für Raucher müssen abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass Nichtraucher bestraft werden.“ findet auch die Chefin des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft, Ursula Frerichs.

Alternativ müssten die Raucher auf ihre Mittagspausen verzichten oder die Raucherpausen von dieser Zeit abziehen. Eine Bevorzugung auf Grund einer Sucht darf es nicht geben.

Zwar nimmt der Nichtraucheranteil in Deutschland weiter zu, dies belegen Studien aus den letzten Jahren, der Streit um Raucherpausen wird aber sicher noch in den nächsten Jahren weitergehen.

Eine Meinung von Herrn Ohoven im Interview mit dem ZDF: