Wirtschaftlicher Diskussionsstoff für den Neujahrsempfang des Mittelstandsverbands

Derzeit stehen viele Themen im Mittelpunkt, wenn es um die Zukunft der deutschen Wirtschaft und vor allem des deutschen Mittelstands geht. Diesen Themen widmet sich der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) mit seinen mittlerweile 32 Mitgliedsverbänden. Der BVMW tritt dabei als Vertreter von ungefähr 275.000 mittelständischen Unternehmen sowie deren knapp zehn Millionen Angestellten auf. Ziel ist dabei, die Meinungen und Rechte der kleinen und mittleren Betriebe in einer Institution zu bündeln und mit geballter Kraft positiven Einfluss auf die politischen Entscheidungen nehmen zu können. Das ist vor allem bei den Sorgen des Mittelstands sehr wichtig, die sich vor allem im Bereich der steigenden Energiekosten, in einer immer weiter drückenden Steuer- und Abgabenlast sowie im fortwährenden Fachkräftemangel äußern.

Weitere Probleme entstehen durch den Mindestlohn und die Pläne rund um das Bildungsfreistellungsgesetz. Bei letzterem strebt der BVMW laut Gerald Bitterberg als Leiter der BVMW-Wirtschaftsregion Westthüringen eine Lösung an, die auch für den Mittelstand zu Vorteilen und nicht nur zu Nachteilen durch eine viel zu hohen bürokratischen Aufwand führt. Positiv stimmt ihn diesbezüglich die Tatsache, dass der BVMV auch im Rahmen der TTIP-Verhandlungen um das Freihandelsabkommen von EU und USA in die Gespräche einbezogen wurde, um die Interessen des Mittelstands zu vertreten.

Der Neujahrsempfang als Plattform für angeregte Diskussionen

Aufgrund der großen Brisanz dieser Themen für den deutschen Mittelstand werden sie mit großer Sicherheit wohl auch im Rahmen des Thüringer Neujahrsempfangs diskutiert werden, zu dem der Bundesverband mittelständische Wirtschaft in das Atrium der Stadtwerke Erfurt einlädt. Mit dem 40. Jahresjubiläum des Bundesverbands und gleichzeitig 25 Jahre Landesverband können gleich zwei zusätzliche Festivitäten in den Neujahrsempfang integriert werden und auch deshalb werden in diesem Jahr wieder rund 400 Unternehmerinnen und Unternehmer begrüßt werden können. Wie gewohnt wird es dabei zu Dialogen und Diskussionen zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmen sowie Vertretern der Forschungen, Politik und Verwaltung kommen, die allesamt wichtige Rollen spielen für eine funktionierende Gesamtwirtschaft.

Prominente Gastredner zum Austausch wirtschaftlicher und politischer Meinungen

Der Austausch, das Kennenlernen und das Pflegen von Kontakten ist daher einer der wichtigsten Punkte im Rahmen dieses Neujahrsempfangs, der zudem durch namhafte Gastredner einen zusätzlichen Stellenwert erhält. So wird mit Mario Ohoven der Präsident des BVMW erwartet sowie Wolfgang Tiefensee von der SPD, der als Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft der Einladung des Mittelstandsverbandes folgen wird. Die beiden ebenfalls der SPD zugehörigen Politiker Iris Gleicke als parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-Wirtschaftsministerium und Andreas Bausewein als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt komplettieren das Feld der prominenten Gäste im Atrium der Stadtwerke. Neben großen und sicher produktiven und zukunftsweisenden Diskussionen wird auch das Feiern nicht zu kurz kommen, wobei vor allem regionale Produkte für einen würdigen Rahmen des Thüringer Neujahrsempfangs sorgen werden.